News

Neues bei, von und mit der Superposter GmbH

  • Frankfurt: Werbung im öftentlichen Raum soll mehr Geld bringen

    Die Stadt Frankfurt hat die Werberechte im öffentlichen Raum neu ausgeschrieben. Planungsdezernent Mike Josef (SPD) erhofft sich deutlich mehr als die bisher jährlich eingenommenen 2,5 Millionen Euro. Mit welcher Summe die Stadt rechnet, bleibt jedoch aus Wettbewerbsgründen geheim.
    Mit Plakatwänden, Litfaßsäulen und beleuchteten Werbetafeln lässt sich ein gutes Geschäft machen. Deshalb sind Unternehmen bereit, hohe Summen für Werberechte im öffentlichen Raum zu bezahlen. Das machen sich viele Städte zunutze und vergeben die Konzessionen an den Meistbietenden. Frankfurt hat jedoch von diesem Boom bislang nicht profitiert.
    Planungsdezernent Josef verspricht sich von der Neuausschreibung „Werbeanlagen mit einer höheren Qualität: Damit verbessern wir das Erscheinungsbild der Stadt.“ Ausgeschrieben werden ausschließlich kommerzielle Werbeformen. (Quelle: Frankfurter Neue Presse vom 22.06.2017)

    28. Juni 2017

  • „Sexistische Werbung“ soll in ganz Berlin verboten werden

    Immer mehr Bezirke wollen Werbung verbieten, die Frauen diskriminiert oder auf Lustobjekte reduziert. Auch die Landesregierung zieht mit. Eine Jury soll über die Reklame entscheiden.
    In der laufenden Neuausschreibung landeseigener Werbeflächen müsse „der Ausschluss von sexistischer Werbung und diskriminierenden Inhalten eine harte Vergabebedingung“ werden, steht in der Koalitionsvereinbarung. Aber auch auf privaten Werbeflächen wolle man „diskriminierende Werbung durch Einrichtung eines Expert*innengremiums prüfen und verhindern“.
    Es geht unter anderem um Plakate, die Frauen auf ein „käufliches, sexuell verfügbares Lustobjekt“ reduzieren. Tabu sein sollen auch Bilder, auf denen „die Frau kaum oder sehr körperbetont bekleidet und ohne Anlass lächelnd inszeniert wird, während der Mann vollständig und bequem bekleidet (z.B. in einem Anzug) ist“. Denn dies vermittele den Eindruck, dass sich die Geschlechter „nicht auf Augenhöhe begegnen“. (Quelle: Potsdamer neueste Nachrichten vom 19.06.2017)

    21. Juni 2017

  • Zurück in die Klassik

    Klassische Werbeprofis schütteln den Kopf: Immer mehr Marketingchefs großer Unternehmen ziehen Geld aus klassischen Medienkanälen ab und investieren in Sponsored Posts oder Native Ads. Im Internet zu werben sei doppelt „sexy“: modern und günstig. Günstiger jedenfalls, als Werbung in der Klassik. Vordergründig.
    Dennoch entfällt der Löwenanteil auf traditionelle Medien, allen voran Print und Außenwerbung. Gut so. Werbung im Social Web kann lediglich die Ergänzung und Verdichtung einer Kampagne sein.
    Manch ein Marketingleiter beginnt nun, Werbung mit erhöhten Streuverlusten zu schätzen, um die Reichweite zu steigern. Manch ein Agenturchef versucht seinen Kunden wieder mehr von der Klassik zu überzeugen. (Quelle: Horizont vom 13.06.2017)

    14. Juni 2017

  • 25.000 Standorte: In ganz Deutschland hängen documenta-Plakate

    Nach Pfingsten rollt die bundesweite Werbung für die documenta richtig an: Die Firma Ströer Deutsche Städte Medien (DSM) startet eine Plakat-Kampagne in allen Großstädten.
    Zu sehen sein werden die Motive unter anderem auf Großplakatflächen, digitalen Bildschirmen, Litfaßsäulen und auf hinterleuchteten „City-Light“-Plakatkästen, wie sie etwa an U-Bahn-Stationen, Bus- und Tram-Haltestellen im Einsatz sind.
    Die Plakate zur documenta 14 werden bundesweit an etwa 25.000 Einzelstandorten zu sehen sein. (Quelle: HNA vom 02.06.2017)

    07. Juni 2017

  • Weltweiter Medienkonsum bald zu über einem Viertel mobil

    Im Jahr 2017 werden bereits 71 Prozent der weltweiten Internetnutzung auf Mobile entfallen. Zu diesem Ergebnis kommt der "Media Consumption Forecast" von Zenith. Und auch der Anteil des mobilen Internet an der gesamten Mediennutzung steigt und steigt: Schon 2019 werden Zenith zufolge 26 Prozent des weltweiten Medienkonsums im mobilen Internet stattfinden - im vergangenen Jahr lag dieser Wert noch bei 19 Prozent.
    In zwei Jahren werden die Menschen demnach im Schnitt 122 Minuten pro Tag mit mobilen Browsern und Apps verbringen. 2010 waren es gerade einmal 10 Minuten am Tag.
    Mit den lkassischen Medien beschäftigen sich die Menschen der Studie zufolge in diesem Jahr im Schnitt 316 Minuten am Tag, was 69 Prozent des gesamten weltweiten Medienkonsums entspricht. (Quelle: Horizont vom 31.05.2017)

    31. Mai 2017